Creative Outlier Gold Test

Creative Outlier Gold Test

17. Dezember 2019 0 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag. Creative ist ein ziemlich bekannter Hersteller von Audioprodukten und daher haben mich die kabellosen Creative Outlier Gold In-Ear-Kopfhörer sehr interessiert.

Unboxing – Creative Outlier Gold

Schauen wir direkt mal in die Verpackung. Wir kriegen die Earbuds selbst, Silikon-Ohrstöpsel in den Größen S,M und L, ein USB-C Kabel zum Aufladen des ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen goldenen Ladecases.

Sonst passen mir die mittleren Ohrtips immer am besten, das war hier jedoch nicht der Fall. Ich brauchte L für einen guten Sitz.  Wobei wir gerade schon bei meinem persönlich größten Problem mit diesen TWS Kopfhörern sind. Der Sitz.

Komfort

Links habe ich gar keine Probleme, aber rechts sitzt der Earbud nicht richtig fest und rutscht gerne mal leicht raus. Sodass ich beim Sport oder auch so gerne mal kurz den Kopfhörer bisschen im Ohr richten muss.

Aber es musste ja irgendwann mal so weit sein. Ich dachte schon ich habe die perfekten Ohren. 😊 Bei anderen Herstellern und Modellen habe ich von Kollegen gehört, dass diese und jene nicht gut sitzen und da hatte ich keine Probleme. Nun ist es andersherum. Ihr könnt euch so viele Reviews zu den Kopfhörern angucken. Ob die bei euch gut sitzen könnt ihr leider nur selbst ausprobieren, da Ohren unterschiedlich sind.

Was ich aber sagen kann ist, dass die beiden für mich ein sehr gutes Gewicht haben. Schön leicht und man merkt die kaum bis gar nicht in den Ohren.

Bluetooth 5.0, aptX Codec & gute Akkulaufzeit

Positiv anzumerken ist, dass die Outlier Gold Bluetooth 5.0 unterstützen mit den qualitativ guten Codecs AAC und glücklicherweise auch aptX. Außerdem sind die schweiß- sowie wasserfest, haben eine sehr gute Akkulaufzeit mit insgesamt guten 35 Stunden je nach Lautstärke. Ohne zwischendurch laden in der Ladeschale sind bis zu 14 Stunden Musikgenuss machbar.

Das Aufladen des Etuis dauert um die 3 Stunden.

Das Ladecase wirkt nicht so richtig hochwertig. Im geschlossenen Zustand schon, da das Case äußerlich auch aus Aluminium besteht. Aber beim Öffnen kommt der Plastikteil zum Vorschein und mich hat es etwas gestört, dass die innere Schale nicht so richtig feststeckt im Metallgehäuse, sondern sich bewegen lässt. Auf der linken Seite ist alles Wichtige zu sehen. Die Ladestatus LED’s für beide Earbuds einzeln, das Ladecase selbst sowie eine LED für den Ladestatus beim Aufladen. Außerdem finden wir direkt darunter den USB-C Anschluss.

Daumen hoch, dass Creative hier auf USB-C setzt.

Wie auffällig sind die Creative Outlier Gold?

Apropos LED’s. Die Earbuds selbst haben beide einen Leuchtring vorne. Davon bin ich persönlich ja immer kein großer Fan, da für mich Kopfhörer draußen so unauffällig wie möglich sein sollten.

In der Ladeschale leuchten die Rot, wenn die geladen werden und im Ohr blinken die Earbuds abwechseln rot und blau, wenn sie nicht gekoppelt sind. Wenn beide verbunden sind, dann blinkt der LED-Ring nur noch blau und wenn Musik abgespielt wird, dann blinkt zum Glück nichts mehr und die LED’s bleiben aus.

Bedienung – Creative Outlier Gold

Beide Kopfhörer können als Master fungieren, falls man mal nur einen Hörer tragen möchte. Die Bedienung ist gut und intuitiv. Einmal tippen für Start oder Pause auf beiden Seiten. Rechts doppelt klicken, um einen Track vor zu gehen und links doppelt für einen Track zurück.

Um die Lautstärke zu erhöhen den rechten Button gedrückt halten und um leiser zu stellen den linken Earbud Knopf gedrückt halten.

Leider ist der Button aber recht schwerfällig. Das heißt beim einfachen direkten drücken wird man Probleme haben ohne Schmerzen den Knopf zu drücken. Aber es gibt eine Möglichkeit dem vorzubeugen. Einfach den Kopfhörer zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und dann mit dem Daumen den Knopf drücken. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, dann geht das so auch ganz gut.

Der Sprachassistent kann natürlich auch via Steuerung direkt am Master Earbud mit zweimaligen drücken bei ausgeschalteter Musik gestartet werden.

Sprachqualität & Klang

Beide Seiten haben ein Mikrofon verbaut, welche ganz gut klingen beim Telefonieren.

Kommen wir nun aber zum Klang beim Hören über die Outlier Gold. Der hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich würde den fast auf eine Stufe mit den Melomania 1 von Cambridge Audio stellen. Sofern die Earbuds auch gut sowie dicht im Gehörgang sitzen. Der Sound ist klar und ausgewogen mit ausreichendem Bass. Der Bass könnte noch etwas stärker sein, aber mit der passenden SXFI Air App kann mit Hilfe eines Equalizers auch noch etwas am Klang herumgespielt werden.

Mit der kostenlosen Super X-FI App können die Outlier Gold nämlich verbunden werden. Hier habt ihr dann einen Musikplayer mit Equalizer und Presets integriert. Außerdem könnt ihr ein Foto von euren beiden Ohren sowie Gesicht schießen und dann passt die App euch ein individuelles Profil an.

Bringt die Super X-FI Personalisierung einen besseren Hörgenuss?

Ich habe die Funktion getestet und bin nicht so richtig von dem Ergebnis begeistert. Mit zugeschaltetem individuellem Profil hat die Musik für mich eher so ein Badezimmer Feeling, als das räumliche Klangerlebnis, welches erzeugt werden sollte. Das jedenfalls bei Musik. Beim Filmschauen könnte die Funktion für den einen oder anderen von Vorteil sein. Aber auf dem Smartphone schaue ich selten bis gar nicht Filme. Wobei für die Zocker unter euch könnte der Badezimmer Klang vielleicht auch nicht schlecht sein, wenn ich jetzt mal so überlege.

Rabatt und Fazit – Creative Outlier Gold

Die Creative Outlier Gold bekommt ihr aktuell im Creative Online Shop für 79,99 Euro und mit dem Rabatt-Code „OUTLIERCHARLIE“ würdet ihr nochmals 10% Rabatt bekommen.

Insgesamt sind diese klanglich sehr gute True Wireless Earbuds mit gut verbauten Mikrofonen und einer guten Akkulaufzeit. Dank des Equalizers lässt sich auch einiges am Klang den örtlichen Bedingungen oder dem eigenen aktuellen Feeling anpassen. 

Aber jetzt bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!