Crucial P5 NVMe M.2 SSD – Günstige und sehr gute SSD!

Crucial P5 NVMe M.2 SSD – Günstige und sehr gute SSD!

16. Februar 2021 0 Von Charly Charles Check

Crucial hat mittlerweile eine neue m.2 NVMe SSD auf dem Markt. Und zwar die Crucial P5 SSD Reihe. Crucial war immer dafür bekannt günstige und dafür auch sehr gute Speicher zu produzieren. Sei es externe oder interne. Ich habe mehrere Crucial SSD bei mir im Einsatz und den Hersteller kann ich euch jetzt schon empfehlen, falls ihr die Mädels und Jungs noch nicht kennen solltet.

Das geile an der neuen P5 Reihe ist aber, dass diese eine Geschwindigkeit von bis zu 3.400 MB/s erreichen können. Ob das wirklich der Fall ist und wie der Einbau vonstattengeht sowie wie man seine SSD oder HDD mit Windows auf die neue Crucial P5 SSD problemlos klont und wie ihr die SSD bei längeren Laufzeiten kühl haltet, erfahrt ihr hier.

SSD klonen + externe SSD aus interne SSD machen

Wenn ihr nur einen Steckplatz auf eurem Mainboard für eine m.2 SSD habt und diese eben gegen eine größere, wie die hier mit 1TB, tauschen möchtet, dann müsst ihr euer gesamtes System bzw. alle Daten die auf der SSD, welche noch im Laptop steckt, enthalten sind, auf die neue klonen. 

Zunächst benötigt ihr dafür ein externes Gehäuse, damit ihr die neue P5 Crucial m.2 SSD am Laptop oder PC anschließen könnt.

Ich verlinke euch unten in der Videobschreibung alles was ich heute im Video erwähne. Dort könnt ihr euch die Sachen noch einmal genauer anschauen.

Habt ihr das mit so einem Gehäuse beispielsweise gemacht, dann müsst ihr unter Windows 10 nur noch mit der rechten Maustaste unten links auf das Windows Symbol klicken und Datenträgerverwaltung auswählen. Hier wird normalerweise sofort erkannt, dass ein neuer Datenträger angeschlossen wurde und ihr werdet gefragt, ob ihr die neue SSD nach GPT oder MBR partitionieren möchtet. Wählt hier GPT aus, da MBR mittlerweile einfach veraltet ist. Leider habe ich das schon gemacht, ohne es aufzunehmen. Aber hier taucht alles dann auf, wie ich gerade erzähle.

Danach klickt ihr mit der rechten Maustaste auf den neuen Datenträger und wählt „Neues einfaches Volume…“ aus. Hier könnt ihr an sich einfach immer auf weiter klicken und schon habt ihr eine 931GB große neue SSD bei euch in den Laufwerken im Windows Explorer. Die Größe ist übrigens normal. Wenn ihr euch 1TB holt, dann habt ihr nie 1TB frei und bei den anderen Größen ebenfalls nicht. Bei 512 oder 256GB etc. habt ihr wirklich frei immer weniger Speicherplatz. Das ist völlig normal.

Jetzt habt ihr aus einer internen m.2 nvme SSD eine Externe gemacht. Falls ihr aber eure alte interne SSD gegen diese neue austauschen wollt, dann klont am besten euer System. Das geht am einfachsten, anstatt Windows und Co. komplett neu zu installieren.

Ich habe auch mein System geklont und zeige euch mal schnell, wie einfach das geht.

Dafür ladet ihr euch einfach die zum Lieferumfang gehörige Acronis True Image for Crucial Software kostenlos herunter. Unten verlinke ich euch den Download.

Nach dem Start der Acronis Software klickt ihr unter Extras auf „Laufwerk klonen“ und wählt das Quelllaufwerk aus. In unserem Fall das Laufwerk C. Nun braucht das Tool ein bisschen, um das Image zu erstellen.

Beim Punkt Ziellaufwerk wählt ihr die Crucial P5 SSD aus, die sich in dem gezeigten Gehäuse befindet und auch an eurem PC oder Laptop via USB angeschlossen wurde.

Nun klont Acronis euer komplettes Laufwerk mit Windows und Co. auf die neue und wahrscheinlich auch schnellere m.2 NVMe SSD.

Nach dem erfolgreichen Prozess seid ihr schon fast fertig.

M.2 Crucial P5 SSD einbauen (Honor MagicBook 14)

Wenn ihr ein Notebook habt, dann müsst ihr die Rückseite entfernen, wie ich hier bei meinem Honor MagicBook 14. Alle Schrauben herausschrauben. Mit dem richtigen Tool an den Seiten den Deckel leicht anheben und dann die gesamte Rückseite abheben.

Jetzt entfernt ihr die m.2 SSD, welche ihr ersetzen möchtet, durch Schraube lösen und herausziehen.

Spätestens jetzt holt ihr die Crucial P5 SSD aus dem externen Gehäuse und legt diese am besten in die Nähe eures Laptops oder PCs.

Durch den Austausch braucht ihr natürlich keine zusätzliche Schraube. Aber was ich schön gefunden hätte wäre, dass Crucial eine Schraube in den Lieferumfang packt. Weil es gibt ja schon welche die noch einen leeren m.2 Platz haben und dort die Crucial P5 SSD einstecken möchten. Falls ihr das wollt, dann müsst ihr euch also noch eine passende Schraube besorgen.

Die neue NVMe SSD wird nun in den passenden Steckplatz eures Notebooks eingesteckt und auch wieder verschraubt. Deckel drauf. Fertig.

M.2 SSD Kühlkörper

Jetzt gebe ich euch aber noch einen weiteren extra Tipp. Und zwar gibt es solche extra Kühlkörper für wenig Geld zu kaufen. Da ich ziemlich lange an meinem PC arbeite und auch recht aufwendige Prozesse ausführe habe ich mich dafür entschieden meine m.2 SSDs auch noch einmal zusätzlich zu kühlen. Auf Dauer werden SSDs nämlich bei hoher Auslastung auch gerne mal heiß und dabei wird die Geschwindigkeit leicht gedrosselt und dem möchte ich damit vorbeugen. Aber ihr braucht auf jeden Fall nicht unbedingt einen bei der Crucial P5 m.2 NVMe SSD. Ich mache das nur, weil ich recht große Dateien hin und her schiebe und dabei ein Gewinn von paar Prozentpunkten mir schon viel bringt.

Es gibt viele Arten. Dünne und dicke Kühlkörper sowie welche mit einem zusätzlichen Lüfter. Warum ich mich für diesen dünnen Kühlkörper entscheiden musste verrate ich euch gleich.

Zunächst bringt ihr einen Wärmeleitstreifen an den Kühlkörper an und ich habe dann den Aufkleber an der SSD entfernt. Kühlkörper obendrauf, in meinem Fall die beiden Gummis an den Seiten angebracht. Fertig.

Was ihr jetzt aber Bedenken müsst ist, dass die SSD so meistens nicht mehr in euer Notebook passen wird. Glücklicherweise wollte ich die schnelle Crucial SSD aber in meinen Alienware Schnitt-PC verbauen.

M.2 SSD einbauen (Alienware Aurora R7 PC)

Daher habe ich diesen jetzt auch einmal hergeholt. Eventuell versteht ihr jetzt schon, warum ich einen dünnen Kühlkörper gewählt habe. Weil meine Grafikkarte so viel Platz wegnimmt und zwischen Mainboard bzw. Steckplatz und Unterseite der Grafikkarte gerade mal Platz bleibt für ein Kühlkörper mit 5mm Bauhöhe.

Grafikkarte raus. Alte m.2 SSD auch raus. Neue Crucial P5 m.2 NVMe SSD rein. Grafikkarte ebenfalls. Alles anschließen und noch einmal nachschauen, ob alles richtig ist. Kiste zu. Fertig.

Fazit – Crucial P5 SSD

Die 1TB Crucial P5 m.2 NVMe SSD, die ich hier im Test habe, kostet gerade mal 142 Euro im Moment. Für den Preis kann ich die auf jeden Fall empfehlen. Der Einbau ist mega einfach, die Software zum Klonen ist gratis dabei, die Qualität der SSD ist gut und beim Versand wird die m.2 SSD ausreichend geschützt. Außerdem werden alle Fragen direkt auf der Homepage geklärt. Mit Text, aber auch mit Erklärvideos. Sehr praktisch.

Und was ganz wichtig ist, die Geschwindigkeit ist ebenfalls überzeugend. Und das wird der Hauptgrund sein, warum die P5 Reihe gekauft werden wird.

Geschwindigkeit Crucial P5 NVMe M.2 SSD (Benchmark Test)

Ich habe einmal den CrystalDiskMark bei meiner alten m.2 SSD durchlaufen lassen, dort habe ich folgende Werte erzielt:

2619 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und nur 351 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben.

Die neue Crucial P5 m.2 SSD hat satte 3205 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und sehr gute 3060 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben erreicht. Bei einem späteren Benchmark Test habe ich auch sogar noch höhere Werte erzielt. 3497 Megabyte pro Sekunde beim Lesen beispielsweise. Also die 3400 Megabyte, die vom Hersteller erzählt werden, können sogar auch mal übertroffen werden. Die maximale Schreibgeschwindigkeit wird von Crucial mit 3000 Megabyte pro Sekunde angegeben. Auch das wurde bei mir mit 3060 Megabyte übertroffen.
 

Ich habe die neue Crucial SSD nun schon seit einer Woche in Betrieb und bin sehr zufrieden. Mit der Geschwindigkeit bin ich sehr zufrieden und zu heiß wird sie ebenfalls nicht.

Laut Crucial hat die P5 maximal eine Betriebstemperatur von 70 Grad. Ich kam mit meiner Crucial P5 plus Kühlkörper bisher nie über 50 Grad.

Also klare Kaufempfehlung.

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