Divoom Pixoo im Test

Divoom Pixoo im Test

24. Januar 2020 0 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag! Heute geht es um ein Gadget namens Divoom Pixoo, worauf schon einige meiner YouTube-Abonnenten gewartet hatten. Ich wurde glaube bisher noch nie so oft in Videos danach gefragt was dort hinten links denn im Hintergrund steht.

Vielen Dank an Divoom für die Bereitstellung des Testgeräts.

Der Lieferumfang – Divoom Pixoo

Der Lieferumfang ist schnell erzählt. Der Pixoo selbst, ein mit Nylon ummanteltes micro-USB-Kabel, ein cooles Sticker-Set sowie eine kurze Bedienungsanleitung.

Wo kaufen und welcher Preis?

Dieser programmierbare Pixel Art Rahmen kostet aktuell auf Amazon 49,90 Euro und ist mit Android sowie iOS nutzbar.

Größe und Design

Der 20 x 20 cm große Rahmen ist 3 cm tief, komplett aus Kunststoff und bei mir schwarz. Es gibt jedoch auch noch eine weiße Variante, aber an die ist es gerade etwas schwerer heranzukommen.

Neben dem leuchtstarken und farblich kräftigen Display ist von vorne noch unten ein Multifunktionsbutton sowie oben die integrierten Sensoren bzw. ich denke mindestens auch ein Mikrofon zu erahnen.

Denn der Pixoo kann z.B. auch den Geräuschpegel in der näheren Umgebung messen. Dazu komme ich etwas später in diesem Video.

Mit dem Multifunktionsbutton könnt ihr die vorher eingestellten Grafiken durchklicken bzw. auswählen und das Display deaktivieren.

Das Display – Divoom Pixoo

Das Display ist 7,18 Zoll groß und gibt eben die, wie ich finde, cool aussehende Pixelgrafik wieder mit insgesamt 16×16 also 256 sichtbaren Pixeln. Es können verschiedenste Motive und Animationen dargestellt werden sowie auch die aktuelle Uhrzeit oder auch das aktuelle Wetter. Von den Grafiken gibt es mittlerweile eine große Auswahl, da jeder User seine eigenen Kreationen hochladen und für alle zur Verfügung stellen kann.  

Das verbaute LED-Panel hat 16 Millionen Farben zur Auswahl.

Verarbeitung und Material

Oben am Rahmen sehen wir ein Powerbutton, welcher ebenfalls auch noch dazu genutzt werden kann, uns den Akkustand auf dem Display zu verraten. Apropos Tasten. Die beiden vorhanden Tasten sind gut eingelassen und verarbeiten. Sind aber eben auch aus Kunststoff und wirken beim Eindrücken billiger als es sein müsste. Ich finde da könnte man noch etwas bei der Produktion vielleicht rausholen. Andererseits rede ich jetzt hier aber auch nicht über ein teures Gadget. Daher, für ein Gadget, um die 50 Euro ist das auf jeden Fall noch verkraftbar. 😊

An der Rückseite, ebenfalls aus Kunststoff, lässt sich erkennen, dass wir den Pixoo an die Wand hängen könnten oder mit dem im Lieferumfang beigelegten Ständer auch auf Tisch, Kommode oder weiteres stellen können. An der Unterseite, gut versteckt, befindet sich der micro-USB Anschluss zum Aufladen des digitalen Rahmens oder auch für den Dauerbetrieb geeignet. Wenn ihr also nicht auf den 2.500 mAh Akku achten wollt, dann könnt ihr den Rahmen auch ständig via Kabel mit Strom versorgen.

Akku – Divoom Pixoo

Denn je nach Helligkeitseinstellung sowie eingestellten Benachrichtigungen etc. hält der Pixoo nicht ewig. Nach 3 Stunden ist der Rahmen ca. aufgeladen und nach maximal 6 Stunden ist auch schon wieder Schicht im Schacht. Ich hatte es aber in der Testzeit nie auf 6 Stunden mit voller Helligkeit geschafft. Empfehlen würde ich einen Dauerbetrieb via Strom aus der Steckdose.

Ich zeige euch jetzt genauer was ihr mit dem digitalen Rahmen machen könnt. Für die meisten Funktionen braucht ihr die Divoom Anwendung.

Was kann der Divoom Pixoo ?

Nach Registrierung und Verbindung des Pixoo’s könnt ihr unter „Entdecken“ die meisten Features finden, die ihr mit dem Divoom Gerät nutzen könnt. Denn Divoom stellt noch weitere Pixel Art Devices her. Zum Beispiel auch Lautsprecher. Guckt euch die Produktpalette gerne im Internet an.

Unter „Design“ könnt ihr eure eigenen Animationen oder Motive selbst gestalten bzw. sogar selbst zeichnen. Das Ergebnis könnt ihr dann für alle verfügbar in der Cloud hochladen oder einfach nur lokal für euch speichern. Ihr könnt außerdem auch mit eurem Smartphone irgendwas fotografieren und das Bild dann in Pixelgrafik für den Pixoo umwandeln. Unten habt ihr auch noch alle Möglichkeiten für die kreative Umsetzung eures Bildes. Die Funktion „Design“ ist sehr gut gelungen.

Mit dem „LED-Editor“ könnt ihr einfache Texte mit individuell anpassbaren Hintergründen erschaffen. Falls ihr euch das nicht richtig vorstellen könnt, sondern es gerne sehen würdet, dann klickt einfach oben auf mein Video zum Divoom Pixoo. Dort zeige ich euch alles. 🙂

Damit wir nicht bis morgen hier sitzen picke ich nur noch ein paar interessante Features raus und überspringe sowas wie die Einschlafhilfe oder den Geräuschmesser, welcher über das verbaute Mikrofon die dB in der Umgebung messen kann.

Neben Wecker, drei kleinen Spielen, Stoppuhr und Wetter könnt ihr euch ebenfalls auf dem Display anzeigen lassen, wenn ihr Benachrichtigungen auf euer Smartphone bekommt. Wichtige Social Media Plattformen sind dabei, aber ein paar weitere Apps fehlen mir hier noch in der Auswahl. Bekommt ihr eine Notification, dann blinkt das passende Icon in Pixelgrafik beim Pixoo auf.

Unter „Channel“ könnt ihr die Anzeige von Uhr, Wetter, Temperatur und Datum anpassen sowie auch die Helligkeit des Displays regulieren.

Natürlich kann man die einzelnen Pixel auch dafür nutzen insgesamt nur eine Farbe anzeigen zu lassen. Dieses voreingestellte Grün soll angeblich dafür sorgen, dass Mücken wegbleiben. Muss ich mal im Sommer ausprobieren. Im Grunde ist mit dem Pixoo alles möglich was kreativ in Pixelgrafik möglich ist.

Es gibt auch verschieden „Visualizer“ die je nach Geräuschkulisse passend wiedergegeben werden.

Unter „Benutzerdefiniert“ könnt ihr insgesamt 12 verschiedene Animation selbst hinzufügen, welche dann nacheinander abgespielt werden.

Die Auswahl an Animationen ist groß!

Wenn ihr kein Bock habt euch selbst Motive zu erstellen, dann tippt einfach unten auf den „Würfel“ innerhalb der App und hier habt ihr dann eine gefühlte unendliche Auswahl an erstellten coolen Designs.

Diese könnt ihr natürlich auch herunterladen und bearbeiten. Zum schnellen finden gibt es Kategorien und auch ein Suchfeld, wo ihr direkt nach einem Begriff suchen könnt.

Fazit zum Divoom Pixoo

Mit dem Divoom Pixoo hat man einfach mal was anderes im Zimmer stehen oder an der Wand hängen. Als Deko auf jeden Fall eine witzige Idee. Die App ist wie erwähnt bisher leider nicht so benutzerfreundlich programmiert und stark unübersichtlich. Ich hoffe, dass Divoom daran noch etwas arbeitet.

Außerdem hätte ich gerne noch eine größere Palette an Benachrichtigungs-Icons. E-Mail Anwendungen wie GMail fehlen zum Beispiel komplett.

Leider ist bei mir auch hin und wieder die Bluetooth Verbindung zwischen Smartphone und Rahmen abgebrochen. Hier könnte man vielleicht auch noch das eine oder andere patchen.

Ich finde die Idee von Divoom klasse und glaube, dass da sogar noch Potenzial zu coolen Weiterentwicklungen drinsteckt. Ich und ich glaube auch viele meiner Kollegen würden diesen Rahmen sofort kaufen, wenn es möglich wäre seine aktuelle Followerzahl anzeigen zu lassen. Sei es von Twitter, Instagram oder eben hier von YouTube.

Was ich auch noch gut finde ist, dass der Pixoo ein Bluetooth 5.0 Modul verbaut hat. Ich kenne viele andere Gadgets, die immer noch mit Bluetooth 4.2 daherkommen. Außerdem ist es möglich mehrere Pixoo Rahmen über die App miteinander zu verbinden. Damit könnte man eine große Leinwand aus einzelnen Pixoo’s erschaffen.

Auf Amazon habt ihr bis zum 31.1.2020 noch die Chance 10 Prozent auf den Divoom Pixoo zu sparen mit dem Code 56MV3FV2. Klickt einfach unten auf den Button „Divoom Pixoo [Amazon]“ und gebt dort im Bestellprozess den hier genannten Code ein.

Nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!