Jabra Elite Active 75t – Die besten Sportkopfhörer

Jabra Elite Active 75t – Die besten Sportkopfhörer

22. April 2020 0 Von Kammi.Net

Die Jabra Elite 75t habe ich bereits auf diesem Kanal getestet und es waren bis jetzt meine Lieblingskopfhörer. Die Jabra Elite Active 75t lösen sie nun aber ab, denn die Active sind einfach noch ein kleines Stück besser.

Beschichtung für besseren Grip

Die Jabra Elite 75t habe ich mir, wie gesagt, bereits schon einmal angeschaut und sie haben mich damals absolut überzeugt und tun das heute immer noch.

Mit den Jabra Elite Active 75t kommen nun aber kleine Verbesserung, die gerade für Sportler interessant sein dürften.
Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen den Elite 75t und den Elite Active 75t gar nicht so leicht zu erkennen. Außer das Beiden in unterschiedlichen Farben daher kommen, sieht man keinen Unterschied.

Nimmt man aber das Case und die Earbuds in die Hand bemerkt man eine besondere Beschichtung. Diese fühlt sich etwas gummiartig an und lässt die Elite Active 75t noch hochwertiger erscheinen als die Elite 75t.

Klein und kompakt

Die Jabra Elite Active 75t kommen in einem kleinen kompakten Case und auch die Earbuds selbst, sind sehr klein für komplett kabellose Kopfhörer.

Das Case passt somit problemlos in die Hosentasche. Aber auch die Earbuds selbst sind sehr kompakt. Sie stehen nicht weit aus dem Ohr heraus und fallen somit auch nicht so schnell auf.

Außerdem sind sie auch sehr angenehm zu tragen und sitzen sicher im Ohr. Und auch nach längeren Tragen oder beim Sport nimmt man sie fast gar nicht wahr. Sie sitzen dabei aber auch sicher im Ohr und auch intensiverem Training muss man sich keine Sorgen machen, dass sie Jabra Elite Active 75t einmal aus dem Ohr fallen könnten.

Der gute Halt gilt aber auch für das Case. Dort werden die Earbuds von Magneten sehr sicher gehalten und fallen somit nicht von allein heraus.

Wasserdicht

Der wesentlichste Unterschied zwischen den Elite 75t und den Elite Active 75t dürfte die Wasserdichtigkeit sein. Währenddessen die Elite 75t gegen Spritzwasser geschützt sind haben die Elite Active 75t sogar ein IP57 Rating. Somit kann man sie für eine halbe Stunde einen Meter unter Wasser tauchen und sie werden weiter funktionieren.

Aber auch wenn einem Schwimmtraining mit den Jabra Elite Active 75t somit nichts im Wege stehen würde und sie auch sehr sicher im Ohr halten, würde ich mich nicht trauen sie mit in offene Gewässer zu nehmen. Wer das aber möchte, könnte dies zumindest, dank des IP57 Ratings, machen.

In eurer eigenen Welt

Die Isolierung ist bei den Jabra Elite Active 75t unheimlich gut und so bekommt man nicht viel von seiner Umwelt mit und kann sich ganz seinem Musikgenuss hingeben. Zwar besitzen die In-Ear Kopfhörer keine aktive Geräuschunterdrückung, aber die passive Geräuschunterdrückung, durch die gute Isolierung, macht diese fast überflüssig.

Die Isolierung ist sogar so gut, dass Jabra eine Funktion eingebaut hat, die euch auf Knopfdruck die Umwelt besser wahrnehmen lässt. Das Ganze nennt sich Hear Through und kann in der App auch in den Intensität angepasst werden. Für einen schnellen Zugriff kann man einfach die Taste am linken Earbud einmal drücken und schon ist die Funktion aktiviert. Wer diese Funktion auf das Maximum dreht bekommt damit sogar die Geräusche um einen herum verstärkt. Dies ist auf jeden Fall sehr praktisch, wenn man beim Joggen über eine Straßen laufen will oder auf einem Bahnhof die Durchsage verstehen möchte. Mit einem erneuten einfachen Tab ist man dann aber auch wieder von Umwelt gut abgeschirmt.

Der Klang der Jabra Elite Active 75t ist dank der guten Isolierung auch fantastisch. Zumal man auch noch das Klangbild den eigenen Vorlieben nach in der App anpassen kann. Diese Anpassungen haben dann auch wirklich eine Auswirkung auf den Klang und sind nicht nur optische Spielerei.

Ich persönlich mag den Klang der Jabra Elite Active 75t sehr gern und im neutralen Klangbild gibt es eine leichte Betonung auf den Bässen. Wer das aber nicht mag, kann dies schnell und einfach in der App anpassen.

Etwas was bei vielen Bluetooth-Kopfhörern auftritt, ist eine Latenz, die dann auffällt, wenn man einmal ein Video guckt. Beim Musikhören ist das sicherlich kein Thema, aber wenn die Lippenbewegung nicht hundertprozentig zum Ton passen, kann das schon stören. Das ist aber mit dem Jabra Elite Active 75t zum Glück kein Thema. Egal mit welchem Abspielgerät, konnte ich nie eine Latenz feststellen. Somit macht auch das Videos und Filme gucken mit dem Jabra Elite Active 75t richtig Spaß.

Immer in Verbindung

Die Jabra Elite Active 75t können sich bis zu 8 Geräten merken mit denen sie gepairt wurden und sich gleichzeitig mit zwei Geräten verbinden. Dabei muss man aber manuell die Wiedergabe an einem Gerät pausieren, damit sie am zweiten Gerät gestartet werden kann.

Die Verbindung erfolgt im Master- und Slave-Prinzip. Dass heißt der rechte Earbud verbindet sich mit dem Abspielgerät und der linke Earbud verbindet sich mit dem rechten Earbud. Möchte man also einmal nur einen Earbud nutzen geht das nur mit dem Rechten. Andererseits tauchen dafür die Jabra auch nur einmal im Bluetooth-Menü auf.

Auch wenn Jabra an vielen Punkten tolle Hardware und Software verbaut, wäre bei den gleichzeitigen Verbindungen und der Nutzbarkeit einzelner Earbuds noch ein bisschen Luft nach oben. Ich muss aber sagen, dass mich diese Punkte nie gestört haben, aber ich will es wenigstens erwähnt haben.

28 Stunden Akkulaufzeit

Geladen werden die Elite Active 75t über USB-C und das Case hält genug Ladung, um die Earbuds 3 mal komplett aufzuladen. Mit den rund 7 Stunden Akkulaufzeit der Earbuds selbst kommt man also auf insgesamt 28 Stunden Musikgenuss bevor man das Case wieder aufladen muss.

Etwas was mir bei den Elite 75t schon nicht so gut gefallen hat, war die Anzeige des Ladestatus. Zwar gibt es eine LED auf der Rückseite des Cases, die den Ladestand in verschiedenen Farben anzeigen kann, aber doch schnell übersehen wird. Mir ist es leider mehr als einmal passiert, dass das Case leer war und meine Earbuds unterwegs nicht geladen werden konnten. Jetzt achte ich mehr drauf und in der App kann man auch gut erkennen, wie der Ladestand ist, aber da muss man eben dran denken, nachzuschauen.

Bedienung

Zur Hear-Through-Funktion habe ich schon etwas erzählt und die restliche Bedienung ist genauso einfach. Mit verschiedenen Tabs am linken oder rechten Earbud kann man den Voice-Assistent aktivieren, die Musik pausieren oder starten und Lieder überspringen. Durch gedrückt halten, kann man dann auch noch sehr einfach die Lautstärke anpassen. Dabei müssen die Tasten nie stark gedrückt werden und somit schiebt man sich die Earbuds dabei nicht ins Ohr. Auch muss man nicht lange suchen um die Taste zu finden, was die Bedienung, selbst beim Joggen, sehr einfach macht.

Was man dann nicht mit Tabs direkt an den Earbuds machen kann, geht in der App. Vom Anpassen des Klangprofiles bis hin zum Firmware Update kann man alles mögliche in der App einstellen.

So kann man auch extra Profile fürs Pendeln oder Fokussieren nutzen, um schnell bestimmte Einstellungen abrufen zu können.

Ein kleines Details ist auch, dass man die Sprachausgabe in den Earbuds auf eine gewünschte Sprache wechseln kann. So werden sie zwar mit englischer Sprachausgabe ausgeliefert, wer aber lieber auf Deutsch hören will, dass die Verbindung aufgebaut wurde, kann dies in der App umstellen.

Fazit zu den Jabra Elite Active 75t

Die Jabra Elite Active 75t sind nur ein kleiner Schritt von den Elite 75t, aber wem die Wasserdichtigkeit wichtig ist und wer ein noch besseres Gefühl in der Hand haben will, sollte lieber zu den Elite Active 75t greifen.

Allerdings sind die Elite Active 75t auch mit 200 Euro ein kleines bisschen teurer. Die Jabra Elite 75t gibt es für ungefähr 170 €. Wer wirklich tolle InEar-Kopfhörer haben möchte und auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, sollte lieber zu den Elite 75t greifen. Für alle anderen kann ich die Jabra Elite Active 75t wirklich nur empfehlen.