Realme X2 Pro – Vorstellung und Vergleich mit OnePlus 7T

Realme X2 Pro – Vorstellung und Vergleich mit OnePlus 7T

5. November 2019 0 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag.

Das neue Realme X2 Pro ist von den technischen Daten her sowie wegen des günstigen Preises sehr interessant. Da ich gerade auch das OnePlus 7T bei mir im Test habe, dachte ich mir, dass ein Vergleich ebenfalls sehr gut passen würde. Die beiden Smartphones ähneln sich stark. Ein ausführlicher Vergleich folgt.

Import vs. Global – Realme X2 Pro

Es gibt natürlich wieder verschiedene Versionen. So wie wir es auch von Xiaomi kennen. Ich habe hier erst einmal das Import-Smartphone, welches aktuell nur auf die verschiedensten Sprachen gestellt werden kann. Sogar auf Französisch, aber leider nicht auf Deutsch. LTE Band 20 soll aber am Start sein und für das Netzteil braucht man wieder mal ein EU-Adapter, welcher von Tradingshenzhen beigelegt wird.

Die Global Version soll jedoch, wie ich gehört habe, bald erhältlich sein. Seit kurzem kann man auf realme.com sich das X2 Pro vorbestellen, aber bisher auch noch nicht direkt nach Deutschland. Jedoch ist Polen, Italien, Spanien, England usw. dabei. Der Preis geht ab knapp 400 Euro los mit EU Netzteil. Mein Testgerät kostet bei Tradingshenzhen 367 Euro. Aber wie erwähnt, wartet auf die Global Version.

Das Realme X2 Pro ähnelt dem OnePlus 7T für 599 Euro. Jenes Flaggschiff könnte sich also zu einem Geheimtipp mausern. Ich bin mega gespannt auf meine Testzeit.

Realme gehört übrigens auch zu Oppo und das X2 Pro ist deren erstes High-End-Smartphone.

Technische Details – Realme X2 Pro

Ich hau einfach mal die wichtigen Daten für euch raus. Wir haben hier ein 90 Hz 6,5 Zoll großes Display in FHD Auflösung mit Gorilla Glas 5.

Es ist der Snapdragon 855+ mit wahlweise 6/8 oder 12 GB Arbeitsspeicher verbaut.

Der interne Speicher kann 64/128 oder 256 GB groß sein.

Das ist übrigens auch ein Punkt, worauf man achten sollte. Ich habe nämlich die 6GB RAM und 64 GB Speicher Version im Test und das ist das einzige Modell mit UFS 2.1 Speicher. Der schnellere UFS 3.0 interne Speicher ist nur bei den anderen Varianten verbaut.

Die Hauptkamera besteht aus 4 Linsen. Und zwar eine 64 MP Samsung GW1 Linse mit der Blende f/1.8, eine 2-fachen Zoom Linse mit 13 MP und f/2.5, eine 8 MP Ultraweitwinkellinse mit f&2.2 und ein 2MP Tiefensensor mit f/2.4 für den Portraitmodus bzw. den Bokeh.

Die Frontkamera versteckt sich in der Wassertropfen-Notch und weist 16MP auf.

Der Akku ist 4.000 mAh groß und wird höchtwahrscheinlich sehr schnell aufgeladen mit dem 50Watt Super VOOC Charger. Hier für euch ein Ladevergleich zwischen dem X2 Pro und dem OnePlus 7T (von 0% auf 100%):

Der Fingerabdruckscanner befindet sich vorne unter dem Display. Aktuell ist noch Android 9 vorinstalliert mit der UI ColorOS 6.1. Wie ich die Oberfläche von Realme finde, kann ich noch nicht sagen, aber beim ersten Mal einschalten und rumgucken ist mir noch nichts negatives aufgefallen. ColorOS 6.1 ist mittlerweile auch gar nicht mehr so schlecht, wie die älteren Versionen. Erinnert mich aktuell leicht an MIUI.

Stereo-Speaker sind ebenfalls mit an Bord und NFC, Bluetooth 5.0 sowie Gesichtsentsperrung. Eigentlich alles was man heutzutage braucht.

Es gibt 2 Farben. Neptun Blue und Lunar White. Ich habe die weiße Edition wie ihr sehen könnt.

Realme X2 Pro vs. OnePlus 7T (Optik)

Wenn ihr jetzt gut aufgepasst habt, dann fällt euch auf, dass sich Xiaomi und auch OnePlus in Acht nehmen muss. Vor allem ist das eine günstigere Alternative zum OnePlus 7T.

Beide Smartphones sind an sich gleich groß. Das Realme X2 Pro ist minimal dicker und der Rand rund ums Display ist 1 mm breiter. Dafür wiegt es auch 199g und das OnePlus 7T 190g. Aber ganz ehrlich: Ich merke den Gewichtsunterschied überhaupt nicht.

Auf der abgerundeten Rückseite beider Geräte sticht sofort die unterschiedliche Kameraanordnung ins Auge. Außerdem ist beim Realme X2 Pro eine Linse bzw. ein Sensor mehr vorhanden. Welches Kameramodul man lieber hat, muss jeder selbst entscheiden. Mittlerweile habe ich mich an das runde Objektiv-Design vom 7T gewöhnt, aber das klassische, wie beim Realme, finde ich auch überhaupt nicht schlecht. Ihr könnt mir ja mal in die Kommentare schreiben was ihr besser findet. 😊

Realme X2 Pro vs. OnePlus 7T

Kommen wir zum Rahmen. Oben haben beide jeweils nur ein Mikrofon. Rechts hat das X2 Pro den Powerbutton und das Simkartenfach. Das Oneplus hingegen einen Alert Slider und ebenfalls den Powerbutton.

Links gibt es beim 7T eine Lautstärkewippe und das Realme hat dort zwei Lautstärke Buttons. Beide Smartphones sind übrigens super verarbeitet. Hier gibt es keine wackligen Knöpfe.

Die Unterseite überzeugt mich vor allem beim Realme X2 Pro, denn hier haben wir ein 3,5 mm Klinkeanschluss…Yuhuuu…ein Mikrofon, ein USB-C Anschluss und ein Lautsprecher.

Klinkekopfhörer liegen aber beim Lieferumfang nicht bei.

Das OnePlus 7T hat hingegen dort das Simkartenfach, ein USB-C Port und einen Lautsprecher.

Beim OnePlus 7T ist schon Android 10 vorinstalliert, beim Realme noch Android 9.

Beide Smartphones haben ein 6,5 Zoll AMOLED FHD Display mit der 90Hz Technologie.

Notch, Fingerabdruckscanner, Akku – X2 Pro vs. 7T

Die Notch ist meiner Meinung nach vollkommen gleich und von vorne kann man die beiden Geräte so gut wie nicht auseinanderhalten. Aber genau dann geht halt immer wieder der Punkt an das Realme X2 Pro, da dieses aktuell knapp 200 Euro günstiger ist.  

Schnell noch zum Fingerabruckscanner. Beide haben einen unter dem Display und beide sind auf der gleichen Höhe. Ich hätte den ja gerne noch ein bisschen höher gehabt. Beide funktionieren gut, aber jetzt in meinem ersten Test habe ich das Gefühl, dass der vom Realme schneller ist. Aber das Fazit verrate ich euch dann natürlich in meiner kommenden Review.

Der Akku ist von dem Wert her beim Realme X2 Pro etwas größer und eventuell minimal besser. Mal schauen. Und wie die Kameras sich im Vergleich schlagen, muss ich auch erst noch testen. Erfahrt ihr dann aber natürlich alles hier bei uns.

Aber jetzt bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Text interessant fandet und dass wir uns im nächsten Blogbeitrag wiederlesen. Macht’s gut!