Samsung Galaxy A51 – Testfazit

Samsung Galaxy A51 – Testfazit

14. Februar 2020 0 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag! Ich durfte dank Smartphone Only das Samsung Galaxy A51 ausgiebig testen. Vielen Dank noch einmal für euer Vertrauen.

Nun folgt aber meine Meinung zu diesem Galaxy A51 Mittelklasse-Smartphone. Kostet aktuell so um die 350 Euro. Viele Infos habe ich schon in meinen älteren Artikeln zu dem Gerät gepackt. Zum einen hatte ich es ausgepackt, euch alle Infos zu dem Gerät gegeben und euch den Lieferumfang vorgestellt. Und zum anderen hatte ich euch meine besten Tipps & Tricks zum A51 verraten.

Verarbeitung und Materialien – Samsung Galaxy A51

Jetzt nach ca. 2 Wochen in Nutzung kann ich euch sagen, dass das A51 angenehm leicht in der Hand liegt. Ich gebe ehrlich zu, dass mir das Smartphone mit 172g schon fast zu leicht ist.

Ich bevorzuge aber einfach auch schwerere Smartphones, weil ich das dann besser nutzen kann, wenn ich auch deutlicher merke, dass es in der Hand liegt. Geschmäcker sind verschieden und die die leichtere Smartphones lieben werden dieses mögen.

Wobei für die A50 Besitzer eine Info. Das A51 ist minimal schwerer sowie minimal dicker.

Mit 7,9 mm ist das A51 auch schön schlank. Außerdem besteht das Gehäuse, wie in einem anderen Video näher erwähnt, aus Kunststoff. Aber Samsung hat die Verarbeitung so gut hinbekommen, dass meine Hand jetzt beim Halten nicht gleich ein Ekel bekommt und es direkt fallen lässt. Im Vergleich zu teureren Smartphones mit Glasrückseite und Alurahmen finde ich persönlich das Gefühl in der Hand gut.

Nur Fingerabdrücke bleiben euch auch hier leider nicht verwehrt.

Auch alles schön abgerundet, die Buttons sitzen fest und das Kamerasystem auf der Rückseite sitzt auch sehr gut im Gehäuse und guckt fast gar nicht raus. Das ist Samsung sehr gut gelungen.

Allgemein ist die Rückseite ein Hingucker. Ich habe eigentlich die schwarze Variante, aber wenn die Sonne mal in Berlin aktuell rauskommt, dann sind diese farblichen Reflektionen der Prisma Optik ein kleiner wahrgewordener Traum für mich.

Kameras – Samsung Galaxy A51

Kommen wir jetzt aber direkt zu dem weiteren Hingucker, den 4 Kameralinsen. Mit der 32MP Frontcam sogar insgesamt 5 Linsen.

Wie gut sind diese? Innerhalb der Preisklasse war ich zufrieden. Beispielsweise das zusätzliche 5MP Makroobjektiv hat bei Tageslicht gute Ergebnisse geliefert. Aber es braucht mehrere Schnappschüsse, damit auch wirklich ein scharfes dann dabei ist.

Und insgesamt gesehen für alle die den Vorgänger A50 haben, werden mit diesem A51 auf jeden Fall ein Kameraupgrade bekommen.

Die Hauptlinse bietet 48 MP mit einer f/2.0er Blende. Eine 1.8er Blende hätte ich stark gefunden, aber für die Mittelklasse geht das auf jeden Fall in Ordnung.

Die Fotos und Videos im Ergebnis sind mir ein Tick zu dunkel im Automatikmodus. Da gehen hin und wieder in dunkleren Bereichen die Details verloren, durch die fehlende Dynamik. Dennoch ist die Schärfe in den Bildern sehr gut für die Mittelklasse.

Apropos Helligkeit. Standardmäßig werden mal wieder natürlich nur mit 12MP, anstatt mit den vollen 48MP, die Fotos geschossen, um mehr Lichtausbeute zu haben. Dabei werden 4 Pixel zur einem großen zusammengerechnet. 12MP mal 4 gleich 48MP.

Die Leistung in Low Light ist ebenfalls positiv anzusehen.

Die vollen 12MP bei der Weitwinkellinse bieten guten Ergebnisse. Beim Wechsel zwischen Hauptlinse und Weitwinkel fällt nur mal wieder der farbliche Unterschied auf. Das Weitwinkelbild tendiert zum kalt und das Automatikfoto zu warm.

Frontcam – Samsung Galaxy A51

Die Frontkamera macht schöne und auch scharfe Bilder. Der Portraitmodus funktioniert an sich ebenfalls ganz gut. Man kann, wie auch bei der Hauptkamera, die Unschärfe des Hintergrundes vor dem Abknipsen verstellen und hat so mehr Kontrolle über das eigene Selfie.

Videos sind mit maximal 4k 30fps Auflösung möglich. Ebenfalls bei der Frontkamera. Die Bildstabilisierung kommt leider bei 4k Aufnahmen nicht mehr zum Tragen. Deutlich erkennbar ist, dass die Videostabilisierung bei 4K nicht mehr funktioniert. Außerdem kann die digitale so genannten Superstabilisierung auch nicht mehr hinzugeschaltet werden. Für wackelfreie Videos empfehle ich Aufnahmen in Full HD. Die Qualität der Videos sind ebenfalls auf einem guten Niveau für ein Mittelklasse-Smartphone.

Das zur Kamera, aber wie habe ich in den letzten 2 Wochen das 6,5 Zoll große S-AMOLED Display gefunden? Mit den 405ppi bei Full HD+ löst das Display ausreichend scharf auf und wir haben oben keine Notch die mit dem Rahmen verbunden ist, sondern ein freistehendes Punch-Hole. Über die Frontcam Optik streiten sich ja immer die Geister. Ich für meinen Teil gewöhne mich meistens recht schnell an die verschiedenen Designs.  

Die schmalen Ränder rund ums Display haben mir im Alltag sehr gut gefallen und lassen das Smartphone auch gerne mal etwas teurer wirken. Die Farbdarstellung ist Samsung gut gelungen. Natürlich sind die Farben AMOLED typisch intensiv und die Schwarzwerte sehr gut. Die Helligkeit geht auch in Ordnung, wobei ich bei längeren Sonnenphasen auch gemerkt habe, dass ich schon Smartphones im Test hatte die noch heller einzustellen gingen. Aber ich konnte noch alles zufriedenstellend ablesen.

Display – Samsung Galaxy A51

Im unteren Bereich des Displays befindet sich der In-Display-Fingerabdruckscanner. Für mich hätte der noch ein wenig höher gekonnt, weil ich meistens noch einmal das Smartphone neu umgreifen musste, wenn ich mit meinem Daumen direkt auf den Sensor wollte. Leider ist der optische-Scanner auch nicht der beste auf dem Markt, aber er funktioniert auch nicht schlecht. Nur etwas träge meiner Meinung nach. Ich habe aber gehört, dass dieser auf jeden Fall viel besser als noch beim Vorgänger A50 funktionieren soll.

Eine Standard-Gesichtserkennung, welche nicht die sicherste ist, gibt es auch noch zur Auswahl beim A51.

Die Animation während des Scannens sieht für mich jedes Mal leicht ruckelig aus. Und damit kommen wir direkt auch zum Thema Performance.

Performance

Als grundlegende Software ist Android 10 mit der OneUI 2.0 Oberfläche vorinstalliert und dem Sicherheitspatch vom Dezember 2019. Wir haben jetzt Februar 2020.

Verbaut ist ein Exynos 9611 Achtkerner mit maximal 2,3 GHz und nur 4GB RAM.

Daraus könnt ihr wahrscheinlich auch schon schließen, dass die Leistung des A51 nicht die allerbeste sein wird. Und so ist es leider auch. Hier und da bemerke ich immer noch eine Gedenksekunden und bei grafikintensiven Spielen ist mir ebenfalls auch mal ein Ruckler aufgefallen. Es gibt aber noch ein paar versteckte Funktionen, die man aktivieren oder deaktivieren kann, um ein Performance Boost des A51 hinzubekommen. Wenn ich dazu ein Video machen soll, dann gibt dem hier ein Daumen hoch oder schreibt mir das in die Kommentare.

Im Antutu Benchmark kam eine Gesamtpunktzahl von 179.736 raus. Im CPU-Benchmark des Geekbench 5 wurden mir 344 Punkte im Single Core Test und 1.289 Punkte im Multi-Core Test ausgespuckt.

Speichererweiterung möglich und wie ist der Akku ?

Ein Vorteil des A51 ist, dass ihr 2 Nano-Simkarten und eine microSD Karte gleichzeitig in das Gerät stecken könnt. Das hat man ja leider auch nicht bei jedem Gerät. So kann trotz Dual-Sim der 128 GB große interne Speicher noch erweitert werden.

Da wir gerade bei den positiven Features sind. Unten befindet sich Gott sei Dank auch noch ein 3,5mm Kopfhörer-Anschluss, neben dem USB-C 2.0 Port.

Außerdem befindet sich rechts noch der Mono-Lautsprecher, welcher für Mono in Ordnung klingt. Die Lautstärke ist ebenfalls zufriedenstellend.

Der Akku ist mit seinen 4.000 mAh etwas knapp bemessen, aber über den Tag bin ich jedes Mal dennoch gekommen. Ich hatte eine Screen-On-Time zwischen 7 bis 8 Stunden meistens.

Fazit – Samsung Galaxy A51

An Zusatzfeatures habt ihr alles dabei was ihr braucht. WLan ac, BT 5.0 und auch NFC. Telefonieren ging selbstverständlich auch. Die Sprachqualität war für mich sowie für mein Gegenüber völlig in Ordnung. VoLTE wird bei beiden Nano Simkartensteckplätzen zur Verfügung gestellt.

Wenn ihr nicht auf Samsung festgefahren seid, dann guckt euch mal ein Xiaomi Mi 9T oder Mi 9 an. Die beiden sind auch fast in der selben Preisregion mittlerweile, aber haben in manchen Punkten mehr zu bieten meiner Meinung nach.

Aber nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!