Samsung Galaxy Z Flip – Erster Eindruck und ausgepackt

Samsung Galaxy Z Flip – Erster Eindruck und ausgepackt

17. März 2020 1 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag! Ich habe eben frisch via Post das Samsung Galaxy Z Flip von Smartphone Only bekommen. Ich freue mich schon riesig auf den Test unseres ersten Klappsmartphones. Aber erst einmal musste ich es natürlich auspacken.

Gleich vorneweg. Dieses Klappsmartphone ist der Exot zwischen all den Smartphones auf dem Markt. Daher natürlich auch nicht für jedermann was, aber wir können gemeinsam mal schauen was wahrscheinlich so in der Zukunft auf uns zukommen wird.

Und falls jemand auf die Zukunft nicht warten will, dann kann derjenige es natürlich auch jetzt schon kaufen. Was ihr jedoch beachten müsst klären wir etwas heute und richtig in meiner kommenden Review zum Samsung Galaxy Z Flip.

Unboxing – Samsung Galaxy Z Flip

Dann wollen wir uns den Lieferumfang einmal etwas genauer anschauen. Bzw. auch gerne noch kurz vorher die Verpackung für alle die sich das Z Flip nicht unbedingt kaufen werden vielleicht auch interessant.

Viel zu sehen gibt es daran aber nicht. Der Karton ist schwarz gehalten und oben sehen wir ein Z sowie auf der rechten Seite den Samsung Galaxy Z Flip Schriftzug. Die Rückseite ist so gut wie clean und unten sehen wir schon einmal, dass ich hier die Mirror Black Variante habe und dass das Z Flip einen 256GB großen internen Speicher vorweisen kann.

Schauen wir jetzt aber mal rein. Nach dem ihr das Siegel durchgetrennt habt, könnt ihr den Pappschieber abziehen und aus der Kombination kommt dann auch der Modellname Z Flip zum Vorschein. Nun schauen wir aber endlich rein.

Als erstes sehen wir ein Begrüßungskarte mit der Aufschrift „Eine formverändernde Zukunft steht uns bevor. Entdecke das Galaxy Z Flip.“

Die Überschrift beschreibt auch sehr gut den weiteren Inhalt dieser Begrüßung. Daher direkt weiter.

Jetzt kommt direkt das Galaxy Z Flip zum Vorschein. Bevor wir uns dem Smartphone widmen schauen wir tiefer in die Verpackung.

Zubehör im Lieferumfang

Zum einen liegt nämlich noch ein 15W Netzteil bei. Leider nur 15W, aber der Akku hat maximal eh nur 3.300 mAh Leistung. Wie schnell der Akku geladen wird und wie lange dieser dann durchhält verrate ich euch in der Review natürlich.

Übrigens wurde der Akku in zwei Teile zerlegt, damit dieser nicht auch gebogen werden muss wie das Display.

Im Lieferumfang befindet sich auch noch ein USB-C auf USB-A OTG Adapter, selbstverständlich ein Lade- bzw. Datenkabel – jedoch nur USB-C auf USB-A. Beim Mittelklasse Smartphone A71 hatte Samsung ja sogar schon nur auf USB-C gesetzt. Hier ist wieder alles altbekannt.

Samsung legt dem Galaxy Z Flip glücklicherweise auch USB-C Kopfhörer von AKG bei.

Zum Schluss ist natürlich auch noch die Sim-Karten-Nadel, Papierkram und sogar eine Hartplastik-Hülle für das Klappsmartphone dabei. Natürlich in zwei Teile geteilt und diese werden leicht an die Rückseite des Z Flip geklebt. Wirklich toll fühlt sich das Cover am Smartphone aber nicht an. Es gibt jedoch noch nachträglich zum Beispiel auch ein Ledercover zu kaufen. Davon erhoffe ich mir mehr.

Samsung Galaxy Z Flip

Nun entfernen wir vom Galaxy Z Flip endlich die Folie.

Hier sehen wir jetzt in voller Pracht das 6,7 Zoll große AMOLED-Display mit einem 22:9 Seitenverhältnis. Durch den schmalen Formfaktor lässt sich das Klappsmartphone erstaunlich gut umfassen und liegt aufgeklappt sehr gut in der Hand. Aber natürlich könnt ihr das Z Flip mit einer Hand allein nicht bedienen. Mit dem Daumen komme ich jedenfalls nicht an die obere Ecke. Es ist eben schmal, aber lang.

Die Ränder um das Display herum sind etwas dicker als wir es von den neuen Smartphones ohne Klappmechanismus kennen. 

Display

Das Display ist ein Kunststoffdisplay mit Glaselementen. Dennoch fühlt es sich weich an und mit einem Fingernagel würde man wahrscheinlich auch einen kleinen sichtbaren Schaden hinterlassen, wenn man fest genug draufdrücken würde.

In der Mitte rechts und links könnt ihr die Scharniere sehen sowie mittig beim Display sichtbare Falte. Sobald ihr das Z Flip gegen das Licht haltet, werdet ihr die Falte sehen. Genauso ist es auch wenn die Sonne stark scheint.

Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und beim direkten Draufschauen sieht man je nach Lichteinfall die Falte auch gar nicht mehr.

Beim Videos schauen oder bei der hauptsächlichen Nutzung in Gebäuden oder wenn die Sonne nicht direkt draufscheint, dann sieht man den Knick nicht, jedoch bemerkt man diesen beim Darüberstreichen.

Zuklappen des Samsung Galaxy Z Flip

Unten rechts sowie links gibt es zwei Gummilippen, die ein sanftes zusammenklappen möglich machen. Apropos Klappen…ihr könnt das Z Flip in jedem Winkel loslassen und könnt es auch in jedem Winkel nutzen.

Beim ersten Zuklappen hatte ich etwas Angst, aber diese Befürchtungen verliert man schnell.

Kameras

Außerdem können wir oben mittig auch noch die 10MP Frontkamera im Punch Hole Design sehen.

Auf der Rückseite bzw. im zugeklappten Zustand auf der Vorderseite befindet sich die Dual-Kamera mit einer optisch stabilisierten 12MP Weitwinkellinse mit 1,8er Blende und einer 12MP Ultraweitwinkellinse. Ein LED-Blitz ist selbstverständlich auch am Start.

Frontdisplay des Samsung Galaxy Z Flip

Dank dem 0,96 Zoll großen Touchdisplays daneben sind Selfies mit der Hauptkamera ebenfalls möglich. Auf diesem Info-Display kann man sich Uhrzeit, Datum, Akkustand, Benachrichtigungen und eben den Blick der Kamera anzeigen lassen.

Scharnier

Ihr könnt das Galaxy Z Flip auch wie ein Laptop aufgestellt auf eine Oberfläche legen und somit einen Videoanruf besser führen, Videos, Fotos und Gruppenfotos so ohne Stativ aufnehmen, euch selber damit anschauen oder auch Nachrichten schreiben. Bis zur Review fallen mir vielleicht noch weitere Szenarien ein.

Im Scharnier auf der Rückseite befinden sich kleine Mini-Bürsten die den Dreck beim Klappen immer mit nach draußen transportieren sollen. Das wird mein Test zeigen. Ich kann schon einmal sagen, dass das Kunststoff-Glasgemisch-Display den Dreck aus der Hosentasche usw. schneller anzieht als ein uns bekanntes Glasdisplay.

Rahmen und Bedienelemente

Während ich in den Aufnahmen von gestern das Z Flip schon einmal einrichte schauen wir uns noch den Rahmen genauer an.

Hier haben wir rechts Lautstärkewippe und Powerknopf bzw. gleichzeitig auch den Fingerabdruckscanner integriert. Der Scanner funktioniert sehr gut bisher nach einem Tag. Er ist mir nur ein Tick zu weit oben platziert. Aber das geht auch nicht anders, weil dort wo ich mit den Daumen gut hinkomme das Scharnier ist.

Oben sehen wir nur ein internes Mikrofon, links das Sim-Karten-Fach, welches nur Platz für eine nano Sim-Karte hat. Keine micro-SD Karte und keine zweite Nano-Sim. Nach meinen Informationen kann man jedoch mit einer e-Sim das Z Flip auch Dual-Sim-fähig machen.

Unten befindet sich der USB-C 3.1 Anschluss, ein weiteres interne Mikrofon sowie ein durchschnittlich klingender Mono-Lautsprecher.

Kameraapp

In der Kamerapp von Samsung verschiebt sich alles in die richtige Position, wenn ihr das Smartphone leicht zusammenklappt. Inwiefern weitere Apps mit dem Mechanismus klarkommen wird mein Test in den nächsten Tagen nun zeigen. Wenn ihr Fragen zu dem Z Flip habt, dann stellt die gerne unten in den Kommentaren.

Spätestens in der Review werde ich diese alle beantworten.

Weitere technische Daten

Vorinstalliert ist Android 10 mit der One UI 2.1 Oberfläche.

Verbaut ist des Vorjahrs beste Snapdragon 855+ Prozessor, 8GB RAM, es gibt 12W kabelloses Laden und auch umgekehrtes kabelloses Laden – die Materalien sind übrigens am Rahmen Metall und die sonstige Außenfläche besteht aus Glas.

NFC, Bluetooth 5.0, alle gängigen LTE-Bänder und WLAN-Bänder, jedoch nicht das neue WiFi 6.

Der SAR-Wert beträgt am Kopf gute 0,369 W/kg und am Körper 1,546 W/kg.

Aber nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!