Silvercrest Saugroboter – Sauber für 160 Euro

Silvercrest Saugroboter – Sauber für 160 Euro

11. November 2020 0 Von Kammi.Net

Ein Saugroboter muss nicht teuer sein, das beweist der Silvercrest Saugroboter. Mit einem Preis von 159,- Euro ist der Saugroboter sehr günstig und leistet trotzdem gute Arbeit.

Lieferumfang

Im Lieferumfang ist die Anleitung, eine Lichtschranke, ein Netzteil, eine Ladestation, Seitenbürsten, ein Ersatzfilter, Batterien, eine Fernbedienung, eine virtuelle Wand, Reinigungswerkzeug und der Saugroboter enthalten.

Die Seitenbürsten sind einmal zum Installieren am Saugroboter und man bekommt direkt einmal als Reserve. Das Gleiche gilt auch für den Filter. Ein Filter ist bereits vorinstalliert und im Lieferumfang hat man noch einmal Reserve. Hier ist also alles enthalten, um direkt loslegen zu können.

Erste Reinigung

Als Erstes platziert man einfach die Ladestation und schließt diese an eine Steckdose an. Dann stellt man den Saugroboter auf der Ladestation und kann ihn so aufladen. Alternative kann man diesen Saugroboter auch direkt mit dem Netzteil über einen Ladeanschluss an der Seite laden. Hier befindet sich dann auch der Hauptschalter, um den Silvercrest Saugroboter ein- oder auszuschalten.

Auf der Oberseite befindet sich ein Display für Informationen, wie Uhrzeít und aktuellen Modus, sowie den Ladestand. Außerdem findet man auf der Oberseite auch noch 4 Knöpfe, über die sich Grundfunktionen vom Saugroboter direkt steuern lassen. So kann man die automatische Reinigung starten, eine Spot-Reinigung aktivieren, den Saugroboter zurück zur Ladestation schicken oder sogar Reinigungszeiten programmieren.

Genauso leicht lässt sich der Saugroboter aber auch mit der Fernbedienung steuern. Hier kann man dann noch zwischen den beiden Saugstärken wechseln. Maximal schafft der Silvercrest Saugroboter 0,8 kPa und ist im normalen Saugmodus angenehm leise. Auf der Fernbedienung gibt es dann noch ein Eckenreinigungsprogramm und man kann den Saugroboter auch mit dem Pfeiltasten, wie ein ferngesteuertes Auto, steuern. Und mit der Lupe kann man den Saugroboter auch Piep-Laute von sich geben lassen, sollte er sich einmal versteckt haben.

App- und Alexa-Steuerung

Natürlich lässt sich der Silvercrest auch per App oder Alexa steuern. Für die App Steuerung muss man nur die entsprechende App für Android oder iOS herunterladen und den Einrichtungsanweisungen folgen. Nach ein paar Klicks ist der Saugroboter auch mit der App verbunden und man kann die gesamte Steuerung auf vom Smartphone vornehmen. Ein praktisches Details ist, dass die richtige Uhrzeit vom Smartphone an den Saugroboter übertragen wird.

Wer dann noch Amazons Alexa Zuhause hat, kann auch noch eine Verbindung per Alexa Skill herstellen und mit verschiedenen Sprachbefehlen den Saugroboter steuern. Ich habe meinen Silvercrest Saugroboter “Saugtier” genannt und nun kann ich Alexa, zum Beispiel, bitten mein Silverrobot “Saugtier” im Classic-Modus zu starten. In der Anleitung sind alle Sprachbefehle aufgelistet, die der Silvercrest Saugroboter versteht.

Reinigungsleistung

Der Silvercrest Saugroboter lässt sich also auf vielfältige Weise steuern und so dürfte es für jeden einfach sein, sich im Haushalt unterstützen zu lassen.

Mit seinem 0,6 l großen Staubbehälter kann man den Saugroboter auch mehrfach auf Reinigungsmisson schicken, bevor man den den Behälter leer muss. Das Entleeren geht dann dank der großen Klappe auch sehr einfach. Es hat mich immer wieder überrascht, was dieser kleine Saugroboter alles in meinem Zuhause einsammelt. Egal ob Staub, Krümmel oder Straßendreck werden vom Silvercrest problemlos eingesammelt. Selbst wenn man einmal ein paar Cornflakes heruntergefallen sind, werden diese aufgesaugt.
Der Saugroboter ist hauptsächlich für Hartböden gedacht, aber Fußabtreter, kleine Vorleger oder kurzflorige Teppiche meistert der Silvercrest Roboter ohne Probleme.

Die Reinigung kann im Classic- oder Automatik-Modus erfolgen. Im Classic-Modus fährt der Saugroboter im Chaosprinzip durch die Gegend und wechselt dabei immer die Richtung, wenn er an ein Hindernis kommt. Im Automatik-Modus fährt der Saugroboter erst die Kanten ab und reinigt dann die Fläche Bahn für Bahn. Damit er aber nicht gegen die Möbel stößt sind hier verschiedene Sensoren verbaut. So nähert sich der Saugroboter einem Hindernis immer vorsichtig und man muss sich keine Sorgen machen, dass hier Möbel beschädigt werden.

Der Saugroboter verfügt auch über Absturzsensoren und so sind auch Treppenabsätze kein Problem. Der Silvercrest erkennt diese und dreht rechtzeitig ab.

Gibt es dann Bereiche, die man nicht reinigen lassen möchte, wie zum Beispiel die nicht aufgeräumte Spiele-Ecke, kann man dies dank der virtuellen Wand abgrenzen. Diese kleine Box erzeugt eine virtuelle Grenze, die der Roboter nicht überfährt. Dies ist eine deutlich besser Lösung, wie bei vielen anderen Saugrobotern, wo man ein Magnetband auf den Boden legen muss. So gibt es hier keine Stolpergefahr und die virtuelle Wand kann schnell neu positioniert werden.

Mit einer Akkuladung hält der Saugroboter ca. 2 Stunden durch und schafft in dieser Zeit problemlos eine größere Wohnung zu reinigen.

Fazit zum Silvercrest Saugroboter

Für den Preis von 160 Euro bekommt man hier eine tolle Haushaltshilfe, die einfach zu steuern ist und dank der programmierbaren Reinigungstermine automatisch dafür sorgt, dass es Zuhause immer schön sauber ist.
Ich hätte mir neben der Unterstützung von Alexa auch noch eine Google Home Unterstützung gewünscht. Aber dank der Fernbedienung nutze ich weder App noch Alexa oft, um den Roboter zu steuern.

Ich freue mich, dass der Silvercrest jetzt jeden Montag hier einmal durchsaugt und ich mir um eine Sache weniger Gedanken machen muss.