Withings BPM Connect Blutdruckmessgerät – Test

Withings BPM Connect Blutdruckmessgerät – Test

23. Juli 2020 0 Von Charly Charles Check

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Lieblingsblogbeitrag! Heute möchte ich euch das Blutdruckmessgerät Withings BPM Connect genauer vorstellen sowie meine Meinung darüber verraten.

Withings gehört für mich zu den führenden Health-Gadget Herstellern. Ich habe in der Vergangenheit schon einiges an Geräten von Withings getestet. Damals wurde Withings an Nokia abgegeben. Mittlerweile ist Nokia aber wieder verschwunden und Withings ist wieder Withings.

Eigentlich haben wir alle mittlerweile ein Pulsmessgerät an der Uhr und lassen auch unsere Schritte zählen usw., aber den Blutdruck messen glaube ich die wenigsten regelmäßig. Da die meisten in meinem Alter glaube ich auch kein Gerät dafür zu Hause haben.

Dabei ist der Blutdruckwert ebenfalls sehr wichtig und sollte ab und zu kontrolliert werden. Das sehe ich in meinem Familien- und Bekanntenkreis.

Den Vorgänger BPM+ von Nokia hatte ich vor einiger Zeit ja auch schon getestet. Dieser BPM Connect von Withings liefert in manchen Punkten eine sinnvolle Erweiterung.

Preis – Withings BPM Connect

Mit knapp 90 Euro gehört das Produkt zu den etwas günstigeren Artikeln von Withings und gleich eins vorneweg ich finde das Preis-/Leistungsverhältnis hier vertretbar.

Unboxing

Im Lieferumfang findet ihr neben dem Blutdruckmessgerät, eine Bedienungsanleitung und ein microUSB Ladekabel. Leider befindet sich nämlich am BPM Connect ein micro-USB Anschluss. USB-C wäre zukunftssicherer und für mich erfreulicher.

Akku – Withings BPM Connect

Aber…jetzt kommt das große aber! Hier ist ein wiederaufladbarer Akku verbaut. Das finde ich besser als noch beim Withings BPM+, welcher Batteriebetrieben war. Und ich gehöre zu denen die nie Batterien zu Hause haben. Dann lade ich lieber mal das Blutdruckmessgerät. Was übrigens erst nach 6 Monaten gemacht werden muss, wenn man jeden Tag einmal misst. Ich musste den Akku bisher noch gar nicht aufladen. Ich teste den kleinen zwar schon ein paar Monate aber noch keine 6.

Optik und Manschettenumfang

Apropos „kleiner“. So kann man dieses moderne Blutdruckmessgerät wirklich nennen. Es lässt sich super mit der Manschette so zusammenrollen, dass der kleine medizinisch zertifizierte Gesundheitshelfer überall mitgenommen werden kann.

Der Manschettenumfang beträgt 22 – 42 cm und die Oberarm-Messung ist kinderleicht durchführbar. Hinsetzen, am besten 5 bis 10 Minuten entspannen und dann am linken Oberarm das Withings BPM Connect mit dem einzigen Knopf nach unten zeigend anlegen.

Durchführung einer Blutdruckmessung

Den Arm auf dem Tisch liegend und das Gerät auf Herzhöhe haltend kann nun die Messung der Herzfrequenz sowie des systolischen & diastolischen Blutdrucks beginnen.

Dazu einfach einmalig auf den physischen Knopf drücken und entweder für eine sofortige Messung nochmals einmal draufdrücken oder länger gedrückt halten um in den 3-fach Modus zu wechseln. Hier misst das Gerät dreimal hintereinander eueren Puls und euren Blutdruck und gibt euch einen genauen Durchschnittswert am Ende aus.

Nach der Messung zeigt euch das Display die genauen Werte an und gibt sofort mit einer farblichen LED den Status eures Blutdrucks in einem Ampelsystem wieder. Grün heißt gut, Gelb leicht erhöht und Rot Blutdruck. Hier wird aber nicht zwischen zu hohen diastolischen oder systolischen Wert unterschieden.

Datenübertragung via WLAN

Die Daten werden automatisch via WLAN an die Health-Mate App von Withings übertragen. Diese müsst ihr vorher für iOS oder Android heruntergeladen sowie installiert haben. Eine Registrierung mit persönlichen Daten ist ebenfalls notwendig.

Die Daten können dann auch an den Arzt direkt weitergeleitet werden. Das könnte bestimmt für den einen oder anderen interessant sein der seine Werte mit dem Hausarzt teilen möchte. Man kann die Daten aber auch selbst exportieren und auf dem PC speichern oder ausdrucken.

Gespeicherte Profile

Nachdem die Messung nun durchgeführt wurde und wir das Ergebnis interpretiert haben erkennt das System die gespeicherten Profile in der App. Bei mir kann ich dann zwischen meiner Freundin und mir wählen und die Daten auf das richtige Profil somit speichern. Bis zu 8 Personen sind möglich.

Die Manschette hat sich natürlich anfangs von alleine aufgepumpt und das Gerät pumpt für mich subjektiv gesehen nicht mehr so fest auf wie der damalige Vorgänger, den ich vor zwei Jahren getestet hatte.

Health Mate App – Withings BPM Connect

Innerhalb der übersichtlichen App kann man zum einen alle Geräte des Withings-Ökosystem sehen und damit die Daten durch Gewicht usw. erweitern und zum anderen nur auf den Blutdruck bezogen weitere Informationen erhalten.

Natürlich sieht man die Werte, die Einordnung des Blutdrucks, Informationen zu zu hohem, normalen und niedrigen Blutdruck, die eigenen durchschnittlichen Werte im Monatsdiagramm, die aufgezeichnete Herzfrequenz, man kann eigene Kommentare hinzufügen und die eventuell falsch hinzugefügte oder gemessenen Werte auch wieder löschen.

In der Health Mate Anwendung kann das BMP Connect Gerät auch noch etwas angepasst werden und auch Updates installiert werden.

Man kann die Messintervallzeit ändern beim 3-fach Messmodus. Zwischen jeder Messung wird dann beispielsweise 30 Sekunden oder hoch bis 120 Sekunden Pause eingelegt.

Messungen im Vergleich

Die Messungen empfand ich als sehr genau verglichen mit einem handelsüblichen Blutdruckmessgerät aus der Apotheke. Es springen die Werte natürlich hier und da, weil man nicht gleichzeitig messen kann, aber bei der Gegenüberstellung ähneln sich die Ergebnisse jeweils stark.

Aber durch diesen smarten Helfer habt ihr eben noch die Vorteile wie gleichzeitige Speicherung der Daten. Ihr müsst also nicht mehr alles auf Papier mit der Hand eintragen.

Ihr habt sofort eine gute Übersicht aller eurer Messungen in einem Diagramm oder einfach nur als Datenübersicht und könnt dies auch in eine PDF Datei exportieren oder zum Arzt direkt senden.

Withings BPM Core

Wollt ihr dazu aber noch mehr Gesundheitswerte sammeln, dann müsstet ihr zum teureren großen Bruder BPM Core von Withings greifen. Hier sind dann noch Sensoren für ein digitales Stethoskop sowie für die EKG-Messung verbaut.

Fazit – Withings BPM Connect

Als positiv zu bewerten ist auch noch, dass man nicht unbedingt das Smartphone in der Nähe braucht, sondern man kann alles Wichtige auch direkt am Blutdruckmessgerät direkt am Display ablesen. Erinnern lassen kann man sich über die App wiederum dann aber auch, was ebenfalls ganz cool ist. Falls man eher immer zu denen gehört die das Messen vergessen, obwohl sie es sollten.

Die Mobilität des Geräts ist durch die Bauweise auch sehr gut.

Also zusammenfassend kann ich dieses kleine smarte und zertifizierte Gesundheitsgadget empfehlen.

Was habt ihr eventuell für smarte Gesundheitsgeräte zu Hause bzw. nutzt ihr?

Schreibt mir gerne eure Tipps mal unten in die Kommentare.

Aber nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!