Amazfit T-Rex Test – G-SHOCK in smart mit AMOLED Display

Amazfit T-Rex Test – G-SHOCK in smart mit AMOLED Display

9. September 2020 0 Von Charly Charles Check

Huami ist der Hersteller der Amazfit T-Rex und hilft auch immer bei der Herstellung der Xiaomi Mi Bänder. An sich ist Huami auch ein Teil von Xiaomi.

Das sieht man auch ganz deutlich bei der Nutzung der Uhr. Zum einen bei der App und aber auch direkt im System des Trackers. Ihr könnt euch zum Beispiel auch mit eurem Mi Konto innerhalb der App registrieren.

Aus Amazfit wird Zepp

Die Amazfit App heißt übrigens mittlerweile „Zepp“ so wie auch die neuen Smartwatches von Amazfit. Ob Amazfit jetzt Geschichte ist und Zepp der Neuanfang, weiß ich noch nicht zu 100%. Sieht aber ein bisschen so aus.

Dennoch keine Sorge. Updates kamen bisher ganz normal und es funktioniert alles wie vorher. Die Anwendung hat nur einen neuen Namen.

Lieferumfang – Amazfit T-Rex

Neben der Amazfit T-Rex haben wir im Lieferumfang noch ein Ladekabel mit einem USB-A Anschluss auf der einen Seite und einem Magneten mit Ladepins auf der anderen Seite. Mit dem Magneten hält das Ladekabel 1A an der Rückseite der T-Rex und dem Aufladen nach 2 Stunden steht nichts im Weg.

Akku

Mit 390 mAh ist der Akku ausreichend bestückt.

Selbst mit einer Pulsmessung alle 5 Minuten, aktivierter Schlafassistenz sowie aktivierten Benachrichtigungen bin ich über die vom Hersteller gesagten 20 Tage gekommen. Mit weniger aktivierten Features werdet ihr wahrscheinlich sogar an die 25 – 30 Tage theoretisch schaffen können.

Wer einen Tracker mit paar weiteren smarten Funktionen und einer sehr guten Akkulaufzeit sucht ist hier schon einmal richtig.  

Gehäuse – Amazfit T-Rex

Das T-Rex Gehäuse besteht aus Kunststoff, das Display wird durch Corning Gorilla Glas 3 geschützt und ein Silikonarmband wurde schon an beiden Seiten angebracht. Diese Bänder lassen sich einfach austauschen und auf beispielsweise Amazon gibt es eine große Auswahl an Wechselarmbändern.

Mit 47 mm ist das Display mit Gehäuse recht groß am Armgelenk, aber dennoch merkt man eher selten, dass man eine Uhr umhat, da die T-Rex mit 58g recht leicht ist.

Warum heißt die Amazfit T-Rex eigentlich T-Rex und nicht ähnlich wie die GTR? Weil die GTR ist der T-Rex sehr ähnlich nur etwas edler.

Warum T-Rex?

Die T-Rex hingegen hat als Alleinstellungsmerkmal eine sogenannte Militärzertifizierung. Diese folgt dem US-amerikanischen Militärnorm MIL-STD-810. Teil des ganzen ist beispielsweise eine Hitzebeständigkeit bis 70 Grad Celsius und eine Kältebeständigkeit bis minus 40 Grad Celsius. Eine 240 Stunden Beständigkeit gegen Feuchtigkeit ist ebenfalls zertifiziert.

Wasserdicht ist die T-Rex übrigens bis zu 50m.

Performance

Von der Performance her ist dieser smarte Tracker zufriedenstellend. Hier und da gibt es mal kleine Miniruckler, wenn man sich schnell durch das Menü bewegt. Was mir aber diesbezüglich hier richtig gut gefällt ist, dass man nicht unbedingt mit seinen Fettfingern das Display berühren muss. Es gibt zwar ein Touchdisplay, aber mit den vier Buttons rechts und links kann die Uhr auch voll gesteuert werden.

Display

Apropos Display. Wir haben hier ein 1,3 Zoll großes AMOLED Display. Was es bei den günstigen Fitness Trackern meistens nicht gibt, gibt es hier…und zwar ein Always On Display. Finde ich ganz nützlich, denn manchmal will ich einfach, dass mir die Uhr durchgehend die Uhrzeit anzeigt. Sehr cooles Feature.

Bei Sonneneinstrahlung ist das Display noch gut ablesbar mit den 350 NITS, jedoch könnte es für mein Geschmack minimal heller sein. Es gibt eine automatische Helligkeitsanpassung oder man stellt diese manuell ein.

Bevor ich euch die Vorteile und Nachteile meiner Meinung nach verrate, schauen wir uns die T-Rex Uhr und die App genauer an.

Das System auf der Amazfit T-Rex

Als erstes sehen wir immer das Always On Display oder beim Heben des Arms das gewählte Ziffernblatt. Innerhalb der App gibt es eine größere Auswahl von Ziffernblättern, die auf die Uhr geladen werden können. Insgesamt können drei auf den internen Speicher der T-Rex geladen werden.

Wischt man von rechts nach links erscheinen alle Anwendungen. Zum einen werden natürlich eure Schritte gezählt und unter Status könnt ihr alle gespeicherten Daten nachlesen. Der PAI Wert zeigt dir deinen persönlich Fitnesszustand an. Unter Herzfrequenz wird mit den Sensoren auf der Rückseite dein Puls gemessen. Das übrigens auch automatisch in bestimmten Zeitintervallen. Je nachdem wie du es eingestellt hast.

Workouts und Tracking

Bei Training kann die Sportart ausgewählt werden die getrackt werden soll, falls man gerade Sport machen möchte. Unter Aktivitäten können die gespeicherten Daten und Statistiken der vergangenen Workouts nachgeschaut werden.

Ich bin in meinem letzten Urlaub von Berlin zur Ostsee mit meinem Fahrrad gefahren und habe an manchen Tagen meine Fahrt von der T-Rex tracken lassen. Die Statistiken und Grafiken kann ich mir nicht nur am Smartphone anschauen, sondern auch direkt auf der Uhr. Das finde ich sehr gut umgesetzt.

Mit dem Tracking war ich übrigens sehr zufrieden. Dank eingebautem GPS und GLONASS lief das Tracking auch autark von meinem Smartphone und die Daten habe ich dann einfach nachträglich auf mein Smartphone synchronisiert. Das bleibt übrigens auch auf der Uhr gespeichert. Ihr müsst nicht sofort nach dem Sport eure Daten mit der Zepp App synchronisieren.

Wetterdaten sehen, Musiksteuerung, Wecker, Erinnerung, Timer, eine digitale Eieruhr, Telefonsuchfunktion und Kompass könnt ihr hierüber auch steuern bzw. nutzen.

Unter Einstellungen lässt sich das Always On Display, Ziffernblatt und mehr einstellen. Glücklicherweise kann man hierüber auch die T-Rex komplett herunterfahren.

Vom Ziffernblatt von links nach rechts gewischt könnt ihr euch die vergangenen Benachrichtigungen anzeigen lassen. Hier wird angezeigt von welcher App die Benachrichtigung kommt und Umlaute werden auch angezeigt. Smileys hingegen nicht und Bilder könnt ihr euch auch nicht anzeigen lassen, falls jemand euch ein Bild geschickt hat.

Wenn ihr vom Ziffernblatt nach oben bzw. nach unten wischt oder über die Buttons links die T-Rex steuert, dann habt ihr direkten Blick auf eure Schritte, Puls und es erscheint eine Art Kontrollzentrum. Hierüber könnt ihr die Helligkeit regulieren oder auch den Bildschirm sperren, Energiesparmodus aktiveren bzw. den Nicht-Stören-Modus einschalten.

Die Zepp App

Schauen wir uns jetzt noch schnell die Zepp App an. Hier könnt ihr alles sehen was ihr auch auf der Uhr sehen könnt, wie die gespeicherten Puls, Workout, Schlaf und PAI Daten. Ihr könnt aber auch Gesundheitsdaten hinzufügen, wie Gewicht, BMI, Wadenumfang usw.

Updates können aufgespielt werden, Ziffernblatt gewechselt werden, Benachrichtigungen angepasst werden und Pulsmessungs-Häufigkeiten, Wecker, Termine, Ziele etc. individuell eingestellt werden.

Wie ihr seht bekommt ihr viele Informationen mit der Amazfit T-Rex und das hilft euch hin und wieder nicht immer das Smartphone rausholen zu müssen.

Fazit – Amazfit T-Rex

Für knapp unter 140 Euro finde ich den Preis vertretbar, da ihr schon einen großen Funktionsumfang habt und die Informationen auch sehr stylisch auf der Uhr wiedergegeben werden.

Wollt ihr eine nur etwas abgespeckte Version mit kleinerem Display und einem vollkommen anderen Design sowie ohne eingebautem GPS, dann könnt ihr euch natürlich auch mal das Xiaomi Mi Band 5 für maximal 40 Euro anschauen oder bei Amazfit die smarten Bänder. Mögt ihr es ein bisschen edler, dann ist die Amazfit GTR oder die Amazfit Stratos vielleicht was für euch.

Ich kann euch vom Richtwert der Tracking Einheiten, vom Design, vom GPS und alles was ich euch eben aufgezählt habe die Amazfit T-Rex empfehlen.

Aber nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig, außer zu hoffen, dass ihr diesen Beitrag interessant fandet und wir uns im nächsten Text wiederlesen. Macht’s gut!

Amazfit T-Rex

139,99 €
6.9

Akku

9.0/10

Materialien

6.0/10

Performance

5.5/10

Display

8.0/10

Funktionsumfang

6.0/10

Pros

  • Design, Display
  • 14 Sportmodis
  • Steuerung über Tasten & Touchdisplay
  • GPS & Tracking-Werte genau
  • Akkulaufzeit

Cons

  • Watchfaces sind nicht anpassbar
  • Zu viel Kunststoff
  • Performance-Schwächen
  • Kein interner Speicher
  • Nicht mehr Features als bei Trackern üblich